Zwei Stufen oder nicht?
Das ist die Frage
Einstufige Druckminderer sind in der Regel preiswerter als zweistufige. Sie eignen sich für bestimmte Anwendungen, z. B. für solche, die nur kurzfristig erfolgen. Für kontinuierliche Anwendungen sind sie aber eher ungeeignet.
Bei einstufigen Druckminderern steigt der Ausgangsdruck bei abfallendem Gasflaschendruck, da im Laufe der Zeit weniger Druck über den Ventilschaft abgegeben wird. Zur Gewährleistung eines konstanten Ausgangsdrucks ist daher ein häufiges Nachjustieren notwendig.
Bei zweistufigen Druckminderern wird diesem Effekt gezielt vorgebeugt, indem der Druck in zwei Stufen reduziert wird. Wie im Fall der einstufigen Druckminderer, fällt auch hier der Gasflaschendruck mit zunehmendem Gebrauch ab und der Druck an der ersten Stufe verliert an Stabilität. Jedoch setzt hier die zweite Stufe ein und hält den Druck konstant. Eine saubere Angelegenheit!
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