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Das APmelt-LEAM-Verfahren
(Low Emission
Aluminium Melting)
ist eine gemeinsame Entwicklung der Metallwarenfabrik Stockach
und Air Products.
Mit dem APmelt-LEAM -Verfahren wird präzise der
Ablauf des Schmelzprozesses kontrolliert und die Emissionen an
Gesamt-Kohlenstoff, Stickoxiden sowie Dioxinen und Furanen minimiert.
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Das Problem der Gesamt-Kohlenstoff-Emissionen beim Einschmelzen
von Aluminium-Schrotten entsteht vorwiegend während des Befüllens
des Ofens mit (verunreinigtem) Schrott durch die Verdampfung von
Lacken, Kunststoffen, etc.
Beim APmelt-LEAM -Verfahren
befindet sich der Brennstoff-Sauerstoff-Brenner auf der Abgasseite
des Ofens, sodass das gesamte Abgas durch die Brennerflamme strömt
und hierdurch im Ofen nachverbrannt wird. Die Energie, die sich
im chargierten Material befindet, wird im Ofen genutzt und trägt
zur Reduzierung der notwendigen Primärenergie bei. Energieeinsparungen
von bis zu 20 % sind
möglich.
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Mithilfe von Sensoren werden unverbrannte Rest-Kohlenwasserstoffe
im Abgas erkannt. Die Signale dieser Sensoren werden elektronisch
verarbeitet und beeinflussen direkt die Stöchiometrie des Brenners.
Die Ofentür wurde am sich drehenden Ofen dauerhaft abgedichtet,
sodass der Effektivität abträgliche Falschluftmengen minimiert
werden konnten.
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