Air Products baut Gaserzeugungsanlage für führenden russischen Petrochemie-Konzern
Investition in wichtigen Wachstumsmarkt / erstmals Vertrag mit einem staatseigenen russischen
Konzern
Hattingen / London, 09. September 2010 – Der Industriegasehersteller Air Products baut
eine Anlage zur Vor-Ort-Gaserzeugung (on-site air seperation unit, ASU) für das russische
Unternehmen Voronezhsintezkauchuk, eine Tochtergesellschaft von SIBUR, einem der
führenden europäischen Petrochemie-Konzerne. Die beiden Unternehmen unterzeichneten
einen entsprechenden Vertrag im September.
Die in der Nähe des Ortes Voronezh zu errichtende ASU wird bei Betriebsbeginn im Jahr
2012 eine Kapazität von bis zu 3.000 Kubikmeter/Stunde an gasförmigen Stickstoff und
etwa 16.000 Kubikmeter/Stunde an trockener Druckluft bereitstellen, die für die Produktion
vor allem von Gummi- und Latex benötigt werden. Neben der firmeninternen Verwendung
liefert die Anlage zukünftig flüssige Gase für den gesamten russischen Markt.
Der Vertrag, der erste mit einem russischen Unternehmen in Staatsbesitz, sieht Air Products
als Besitzer, Bertreiber und Wartungsverantwortlichen für die neue Anlage vor.
„Wir suchen kontinuierlich nach Möglichkeiten unsere Position in Wachstumsmärkten zu
stärken, etwa durch Übernahmen wie den Kauf des polnischen Unternehmens BOC Gazy
oder durch Investitionen in Langzeitverträge wie ihn dieser bedeutende Vertrag mit
Voronezhsintezkauchuk darstellt,“ kommentiert Rob Mills, General Manager Russland und
der Gemeinschaft unabhängiger Staaten bei Air Products, den Vertragsabschluss.
Rob Mills betont vor allem die wechselseitigen Vorteile der Zusammenarbeit: „Der Aufbau
von zuverlässigen, für alle Seiten gewinnbringenden Geschäftsbeziehungen mit russischen
Firmen ist einer der Schlüsselfaktoren für langfristiges Wachstum in dieser Region.
Voronezhsintezkauchuk hat die Vorteile einer Vor-Ort-Gaserzeugungsanlage für einen
umfangreich und schnell wachsenden Markt erkannt, die u.a. ein großes finanzielles
Potenzial sowohl für den Kunden als auch für den Zulieferer mit sich bringen.“ |