Pressemitteilung Intercool 2004
Air Products Freshline Online Monitoring:
Stickstoff-Verbrauchskontrolle über das Internet
Neues Angebot erster Schritt einer umfassenden Servicestrategie /
Nachrüstung bestehender Anlagen möglich
Düsseldorf, 26. September 2004 – Air Products präsentiert auf der Intercool 2004 erstmals ein System, mit dem Kunden in der lebensmittelverarbeitenden Industrie ihren Stickstoffverbrauch via Internet erfassen können. Das System ist Teil der Produkt- und Serviceangebote in der Lebensmitteltechnologie, die Air Products unter dem Markennamen Freshline anbietet. Das neue Angebot mit dem Namen Freshline Online Monitoring richtet sich gezielt an Unternehmen, die mehrere Produktionslinien unter Einsatz von Flüssigstickstoff betreiben. Neben einer Einbindung in neu zu installierende Anlagen ist auch die Nachrüstung bestehender Anlagen problemlos möglich.
Mit Freshline Online Monitoring können Anwender den Stickstoffverbrauch direkt an den verschiedenen Produktionslinien ermitteln. Dadurch sind sowohl Aussagen zu Produktivität, Effizienz und Verbrauchsmuster einzelner Anlagen möglich als auch der Vergleich zwischen verschiedenen Anlagen.
Das Gesamtsystem besteht aus Sensoren, die den Stickstoffverbrauch über Temperatur und Druck des Stickstoffes messen, und einem Datenschreiber, der diese Messungen aufzeichnet und über das Internet in das Air-Products-Kundeportal AP Direct einspeist.
Über dieses passwortgeschützte Portal können Kunden problemlos auf ihre Daten zugreifen und diese auswerten. So stehen beispielsweise Charts zum Tages- und Gesamtverbrauch ebenso zur Verfügung wie Zeitreihenanalysen oder eine Einzelauswertung verschiedener Produktionsschichten und -linien. In Ergänzung zur Stickstoff-Verbrauchskontrolle haben Anwender über AP Direct Zugang zu nutzerspezifischen Informationen wie Bestellstatus, Beschaffungshistorie, Rechnungen und Lieferscheinen.
Erste Erfolge in der Praxis liegen bereits vor – beispielsweise beim britischen Lebensmittelhersteller Cavaghan & Gray: „Unser Ziel war es, die Herstellungskosten genauer zu analysieren und Effizienzpotenziale zu identifizieren“, berichtet Engineering Manager Nick Robinson. „Das neue System hilft uns nun, Verbrauchsspitzen aufzuzeigen und zu kontrollieren. Gleichzeitig hat ein reger Wettbewerb unter den verschiedenen Produktionsstraßen eingesetzt. Ein toller Trainingseffekt für unsere Produktionsteams.“
Hintergrund für die Redaktionen :
Air Products (Air Products and Chemicals, Inc.) bietet seinen Kunden aus Industrie und Handel ein weltweit einzigartiges Portfolio von Produkten, Dienstleistungen und Lösungen. Das Angebot umfasst Industrie-, Prozess- und Spezialgase sowie chemische Werkstoffe und Zwischenprodukte. Dazu gehören insbesondere Materialien für die Halbleiterfertigung, Wasserstoff- und Erdgasprodukte, Polymere und Klebstoffe sowie medizinische Gase und Dienstleistungen im Bereich der stationären und häuslichen Patientenbetreuung.
Seit seiner Gründung im Jahr 1940 hat Air Products sein Angebot kontinuierlich ausgebaut und sich dadurch eine führende Stellung in bedeutenden Wachstumsmärkten erarbeitet. Im Mittelpunkt der Unternehmenskultur stehen Innovation, effiziente Prozesse und ein umfassendes Sicherheits- und Umweltbewusstsein. Die Werte Wissen, Integrität und Engagement prägen die Beziehungen zu Kunden, Umwelt und Mitarbeitern.
Im Geschäftsjahr 2003 erzielte Air Products mit 18.500 Mitarbeitern in mehr als 30 Ländern einen Umsatz von 6,3 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.airproducts.com
In Deutschland ist Air Products mit den Unternehmen Air Products GmbH, Technische Gase, Air Products Polymers (APP), Chemische Produkte, und Air Products Medical vertreten. Alle Geschäftsbereiche zusammen beschäftigten im Geschäftsjahr 2002 insgesamt 597 Mitarbeiter und erwirtschafteten einen Umsatz von 266 Millionen Euro.
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