| Die Technologie der Glasherstellung
durchläuft drastische Veränderungen.
Einige der wichtigsten Aspekte, die für den Einsatz der Oxyfuel-Technologie
sprechen, sind die gesetzlichen Bestimmungen über Schadstoffemissionen,
die Notwendigkeit höherer Produktionsmengen und Erträge, Brennstoffeinsparungen
und die operative Flexibilität. Sauerstofftechnologien verringern
oder unterbinden die Einbringung von inertem Stickstoff in
den Ofen und erhöhen dadurch die Brennstoffeinsparungen und
die Produktionsraten. Immer mehr Glashersteller entscheiden
sich für die Oxyfuel-Verbrennung,
da sie die Möglichkeit bietet, diese Anforderungen mit geringem
Risiko und ohne Steigerung der Gesamtkosten oder Auswirkungen
auf die Produktqualität zu erfüllen. Bei großen Glasöfen sind
die wirtschaftlichen Vorteile der Verwendung von Sauerstoff
ein entscheidendes Argument. Durch die Vorteile im Hinblick
auf Qualität,
Produktion und verminderte Ausgaben können Einsparungen in
Höhe
von mehr als 4 Millionen US-Dollar pro Jahr erzielt werden.
Gleichzeitig werden durch die Fortschritte im Bereich der Oxyfuel-Technologie
einige Probleme gelöst, die bei konventionellen Systemen
auftreten, und es sind weitere Verbesserungen des Glasschmelzprozesses
möglich. Durch die Verwendung von Sauerstofftreten keine
Probleme mit Regeneratoren oder Rekuperatoren auf, die u.U.
im Verlauf einer Glasofenreise zu einer geringeren eingebrachten
Wärme, zur Veränderung des Energieprofils oder bis
zum Ausfall des Wärmetausches führen können.
Air Products verfügt seit mehr als 20 Jahren über
Erfahrungen mit der Oxyfuel-Technologie an über 150 Öfen
weltweit. Das zentrale Element jeder Sauerstoffbrenner-Anwendung
ist das Brennersystem. Unsere patentierten Cleanfire®- und
Cleanfire®-HR-Brenner werden nach direkten Vergleichstests
immer wieder ausgewählt, da sie die höchsten Brennstoffeinsparungen
und Produktionsraten sowie besondere Flexibilität bei der
Einstellung der Flammenform bieten. Sie erfordern praktisch keine
Wartung und liefern Emissionswerte, die deutlich unterhalb der
heute geltenden Grenzwerte liegen.
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